Studienreise "3 Länder - 7 Tage - 11 Kirchen"

Rundreise: Köln - Lüttich - Luxemburg - Trier

In dieser Studienreise werden wir in den Osterferien 2020 eine Woche lange eine Rundreise durch Deutschland, Belgien und Luxemburg machen und uns die unterschiedlichsten Kirchen sowie die Städte ansehen und bei Führungen kennen lernen. Das genaue Programm können sie dem folgenden Reiseablauf entnehmen. Änderungen am Programm bleiben vorbehalten. Weitere Informationen zu den Leistungen  erhalten Sie im  Flyer "Studienreise 3 Länder - 7 Tage - 11 Kirchen"

Anmeldung und weitere Information bei der Kath. Erwachsenenbildung, Peterstr. 6, 26121 Oldenburg,  0441-350715-71, info@keb-ol.de

 

1. Tag, Montag 30.03.

Morgens fahren wir von Oldenburg zunächst nach Neviges mit seinen malerischen Plätzen und Gassen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen besuchen wir den Nevigeser Wallfahrtsdom, die einzige moderne Kirche, die wir auf unserer Reise besuchen. Die gewaltige Wallfahrtskirche „Maria, Königin des Friedens" wurde Ende der 1960er Jahre im Stil des Brutalismus entworfen. Sie ist nach dem Kölner Dom das größte Kirchenbauwerk im Erzbistum Köln und beherbergt das so genannte „Hardenberger Gnadenbild". Anschließend fahren wir weiter nach Köln. Nach dem Zimmerbezug lassen wir den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.

2. Tag, Dienstag, 31.03.

Vormittags erfahren wir mehr über die zwölf romanischen Kirchen Köln, die sich in einem Halbkreis um die Innenstadt gruppieren. Zwei der Kirchen erkunden wir in der Führung genauer. Die Bauwerke von herausragender kulturhistorischer Bedeutung entstanden in der Zeit zwischen 1150 und 1250. Nach einer individuellen Mittagspause ist der Besuch des „Garten der Religionen", ein interreligiöser Begegnungsort im Herzen von Köln, vorgesehen. Hier finden die Besucher zehn verschiedene Plätze und Stationen, die dazu anregen, den eigenen Glauben zu reflektieren und mit Menschen aus anderen Religionen ins Gespräch zu kommen. Anschließend fahren wir weiter nach Lüttich, wo wir nach dem Zimmerbezug gemeinsam zu Abend essen.

3. Tag, Mittwoch, 01.04.

Vormittags lernen wir Lüttich durch einen Stadtrundgang kennen. Lüttich ist eine Stadt in ständigem Wandel und steht für Tradition und Moderne gleichermaßen. Der Lütticher Bahnhof „Guillemins", entworfen vom berühmten spanischen Architekten Calatrava, beeindruckt durch seine Struktur, die imposant und gleichzeitig leicht wirkt. Den Charme vergangener Zeiten finden wir auf der Place du Marché mit seiner großen Steinsäule. Zu den sehenswerten religiösen und historischen Gebäuden zählen die beeindruckende Cathédrale Saint-Paul de Liège, die Collégiale Saint-Denis, die romanische Stiftskirche Saint-Barthélemy mit ihrem berühmten Taufbecken und der mächtige Palais des Princes-Évêques. Rundherum laden die kleine Gassen mit malerischen alten Gebäuden zum Bummeln ein. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.

4. Tag, Donnerstag, 02.04.

Vormittags werden wir in einer Führung die gotische Kathedrale St. Paul sowie die Schatzkammer besuchen. Seit dem Baubeginn 1230 wurde die Kathedrale mehrmals verändert. Die Schatzkammer beherbergt mehrere außergewöhnliche Kunstschätze, darunter den berühmten Reliquienschrein von Charles le Téméraire (ca. 1467) und das bekannte Büstenreliqiuar von St. Lambert (ca. 1512). Die Schatzkammer bietet einen Überblick über Kunst und Geschichte des früheren Fürstbistums Lüttich. Nach der Besichtigung fahren wir weiter nach Luxemburg. Der Nachmittag und Abend stehen zur freien Verfügung. Wer möchte, kann um 20:00 Uhr das Konzert von Lang Lang in der Philharmonie besuchen und so ein weiteres Highlight der Reise erleben.

5. Tag, Freitag 03.04.

Luxemburg ist eine Stadt der Kontraste mit malerischen Orten und avantgardistischer Architektur. Vor den Toren der Stadt befindet sich der Kirchberg mit Banken und Versicherungsgesellschaften. Bei einer Führung erleben wir das sakrale Erbe der Stadt Luxemburg. Wir sehen die gotische St. Quirinuskapelle, welche zum Teil in den Fels gehauen ist, die Johanneskirche mit ihrer reichen Barock-Innenausstattung sowie die St. Michaelskirche, das älteste erhaltene sakrale Bauwerk der Stadt.

Anschließend besuchen wir die Bock Kasematten, ein unterirdisches Gewölbe, das als Schutz vor militärischen Angriffen diente. Die ersten Kasematten entstanden 1644 und ihre Befestigungsgänge reichten bis 40 m in die Tiefe. Sowohl die Festung als auch die Altstadt gehören seit 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.

6. Tag, Samstag, 04.04.

Vormittags lernen wir während einer Führung die einzige Kathedrale des Landes, den Notre Dame, kennen. Die Jesuitenkirche ist ein bemerkenswertes Beispiel der Spätgotik, besitzt jedoch verschiedene Elemente weiterer Baustile, welche von der Renaissance beeinflusst sind. In ihrem Inneren thront ein prächtiger Hauptaltar mit einer vergoldeten Statue der Mutter Maria. Anschließend fahren wir weiter nach Trier. Nachmittags ist der Besuch der Benediktinerabtei St. Matthias vorgesehen. Die Abtei, deren Geschichte bis ins 3./4. Jh. zurückgeht, ist eines der bedeutendsten romanischen Bauwerke Triers und verfügt über zahlreiche Kunstschätze. Hier wird seit dem 12. Jh. das Grab des Apostels Matthias verehrt, nach dem die Abtei heute benannt ist. Nach einem gemeinsamen Abendessen werden wir bei der Erlebnisführung: „Der Teufel in Trier" mit besessenen Nonnen, verwegenen Kreuzritter, Hexenzauber und einem rätselhaften Bischofsmord in die dunkle, sagenhafte Welt des Mittelalters in Trier entführt.

7. Tag, Sonntag, 05.04.

Morgens entdecken wir bei einer Führung den Trierer Dom, die älteste Bischofskirche Deutschlands sowie die älteste Kirche auf unserer Reise kennen. Das Fundament ist eine ehemalige konstantinische Palastanlage, die im frühen 4. Jh. Durch die größte christliche Kirchenanlage der Antike überbaut wurde. Unter dem Gebäude befinden sich u.a. noch die Reste der ersten Basilika. Es besteht die Möglichkeit den Gottesdienst zu besuchen. Anschließend werden wir uns auf den Rückweg begeben. Bevor wir in Oldenburg ankommen, sehen wir uns allerdings noch die Klosterkirche Maria Laach an. Nach einem gemeinsamen Mittagessen, lernen wir eines der wertvollsten Zeugnisse deutscher romanischer Kirchenbaukunst kennen. Bevor wir die öffentliche Bereiche individuelle besichtigen, sehen wir uns einen Film an, der uns in die Welt des Klosters einführt. Anschließend fahren wir weiter nach Oldenburg und lassen eine schöne Reise gemeinsam ausklingen.

Bilder