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Pflege und Betreuung

3 Kurse

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Anstrengende und herausfordernde Situationen in der Palliativversorgung besser begleiten
Mo. 21.10.2024 09:00
Oldenburg

Kursbeschreibung: In der ambulanten wie stationären Palliativversorgung begegnet man immer wieder Familien, die einen vielfacherweise fordern: Sei es der aggressive Angehörige, der Sie bei jeder Kleinigkeit anbrüllt, die Patientin, die starke Schmerzen hat, aber keine Analgetika verabreicht bekommen möchte, der drogenabhängige Palliativpatient, die Patchworkfamilie, die alle unterschiedliche Vorstellungen haben, die Palliativpatientin, die ihr Sterben so gar nicht wahrhaben will etc. Ihre mitgebrachten fordernden Situationen stehen im Mittelpunkt dieses Aufbauseminars. Gemeinsam werden wir daran arbeiten, wie Sie diese fordernden Situationen besser meistern können. Hierzu bedienen wir uns des Haupthandwerkszeugs, das uns in der Palliativversorgung zur Verfügung steht: das Gespräch. Ziele: ▪ In den Austausch mit den anderen Teilnehmenden über subjektiv herausfordernde Situationen in der Palliativversorgung kommen. ▪ Eigene kommunikative Fortschritte in der Palliativversorgung reflektieren. ▪ An mitgebrachten herausfordernden Situationen in der aktuellen oder vorangegangen Palliativversorgung arbeiten und mehrere gute Möglichkeiten erarbeiten, wie Sie zukünftig anders mit ihnen umgehen können. ▪ Durch Perspektivwechsel das Einfühlungsvermögen und Verständnis für die fordernden Familiensysteme erhöhen. ▪ Die Haltung in der Palliativversorgung vertiefen und die gewaltfreie Kommunikation für herausfordernde Situationen nutzen können. ▪ Den eigenen Triggern auf die Spur kommen und dadurch die Selbstsorge stärken. Fachkräfte aus der ambulanten oder stationären Palliativversorgung, z.B. Koordinator/innen, (Alten-)Pflegekräfte, Ärzte/innen, Heilerziehungsfach- oder Assistenzkräfte

Kursnummer 7004
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Gebühr: 145,00
Dozent*in: Tanja Dr. Brinkmann
Sedierung als Ultima Ratio in der Palliativmedizin – Reduzierung der Symptomlast in der palliativen Situation
Mo. 11.11.2024 09:00
Oldenburg

Die meisten schwerkranken, leidenden Menschen wünschen sich ein Lebensende ohne Schmerzen, Angst, Übelkeit und Luftnot. Ist Leiden mit entsprechenden Medikamenten und Therapien nicht auf ein erträgliches Maß zu reduzieren und die Symptomlast zu hoch, stellt sich die Frage nach einer palliativen Sedierung. Diese Option ist sorgfältig zu prüfen. Seminarinhalte: • Palliative Sedierung - was ist das? • Welche Indikatoren sprechen für eine palliative Sedierung? • Welche alternativen Formen der Leidenslinderung gibt es? • Wie ist der juristische Rahmen? (Leitlinie/Dokumentation) • Welche Personen sind von der Entscheidung direkt betroffen? (Patient, An- und Zugehörige, behandelnde Ärzte, Pflegekräfte…) • Welche ethischen Kriterien müssen bei der Entscheidungs- findung Beachtung finden? • Fallbeispiele Zielgruppe: Palliativfachkräfte

Kursnummer 7005
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Gebühr: 145,00
Dozent*in: Dr. Tomas Wolff
Alternative Methoden zur Schmerzbekämpfung in der palliativen Versorgung
Do. 28.11.2024 09:00
Oldenburg

Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) • Theoretische Grundlagen der TENS-Therapie • Indikationen der TENS-Therapie • Praktische Anwendung Akupunktur • Vorstellung von traditioneller chinesischer Medizin, z. B. Chi, Yin und Yang • Indikation zur Akupunktur Physikalische Medizin und Rehabilitation – Physiotherapie, manuelle Therapie, Massage, physikalisch – medizinische Therapieverfahren. • Beeinflussung der verschiedenen Ebenen der Schmerzentstehung und –weiterleitung durch Maßnahmen der Physikalischen Medizin • Schmerz als Leitsymptom der Behandlungsverfahren der Physikalischen Medizin • Ursachen und Risikofaktoren für akute und chronische Schmerzen • Zusammenhänge erkennen zwischen dem aktiven und passiven Bewegen und der Wirkung auf den Schmerz • Wissen um ausgewählte Behandlungskonzepte der Physikalischen Medizin zur Therapie von akuten und chronischen Schmerzen • Prävention von z.B. Rückenschmerzen durch Ausgleichsübungen • Kenntnisse in der Anamneseerhebung, z.B. „Was tut dem Patienten gut“ (Wärme, Kälte)? Naturheilkundliche Verfahren (NHV) • Theoretische Grundlagen und praktische Anwendungen von naturheilkundlichen schmerztherapeutischen Verfahren, z.B. Ausleitungstherapie, Homöopathie, Kneippsche Verfahren, Neutraltherapie, Ordnungstherapie, Phytotherapie, Aromatherapie und -pflege • Kenntnis über die Indikationen und Kontraindikationen der einzelnen Verfahren • Kenntnis über Begleitsymptome und Nebenwirkungen der eingesetzten Maßnahmen • Praktische Anwendung der einzelnen Verfahren • Kenntnis, wann Schmerzzustände auf der Basis der NHV zu therapieren sind • Kenntnis, dass die NHV über einen langen Zeitraum wiederholt angewendet werden können • Kenntnis in der Anamneseerhebung, z. B. „Was tut dem Patienten gut?“ (Wickel und Auflagen) Mit diesem Kurs möchten wir das Bewusstsein schaffen, dass unterschiedliche alternative Methoden in der Schmerztherapie sinnvoll sein können. Neben der theoretischen Wissensvermittlung werden flankierend praktische Übungen angewendet. Mitzubringen: Decke oder Jogamatte, bequeme Kleidung, 3 Frotteehandtücher {ca.45x85 cm} mitbringen. Manche Methoden werden in praktischen Anwendungen ausprobiert, um persönlich die Wirkung zu spüren, deshalb bitte bequeme Kleidung tragen oder mitbringen. Zielgruppe: Palliativfachkräfte, Praxisanleiter*innen, Altenpflege, Helfer*innen und Betreuungshelfer*innen

Kursnummer 7006
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Gebühr: 145,00
Dozent*in: Andre Meyer
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20.06.24 12:46:06